Häufige Fragen

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Aufzucht & Haltung

  • Kälber dürfen erst ab der dritten Lebenswoche transportiert werden. Nach Ankunft im Mastbetrieb werden die Tiere zunächst in Einzelboxenaufgestallt, da sich Kälber aus unterschiedlichen Herkunftsbetrieben beispielsweise in ihren Trink- und Futtergewohnheiten deutlich unterscheiden. In den Boxen können die Tiere in dieser Anfangszeit gut beobachtet und angefüttert werden. Die Boxen haben seitlich Öffnungen, so dass die Tiere Sicht- und Berührungskontakt zu den anderen Kälbern haben.
  • Ab einem Alter von vier bis sechs Wochen werden die Tiere in Gruppen von je durchschnittlichen sechs Tieren gehalten, die nach Trink- und Futtergeschwindigkeit sortiert sind. Der Platz von 1,8 Quadratmetern je Kalb entspricht dabei den gesetzlichen Bestimmungen. Kein Tier wird angebunden. Kupieren von Schwänzen oder Enthornen gibt es in der Kälberhaltung nicht.
  • Die Tiere müssen genügend Licht haben, damit sie sich gut entwickeln können. Der Stall muss mindestens zehn Stunden täglich beleuchtet sein – mit Tages und Kunstlicht. Das Licht muss eine Stärke von mindestens 80 Lux erreichen, das entspricht etwas mehr als der Beleuchtungsstärke eines Wohnzimmers. Aufzucht & Haltung

  • Bei Gruppengrößen von durchschnittlich etwa 700 Kälbern sind es zunächst häufig Platzgründe, die gegen eine Weidehaltung sprechen. Durch einen geringeren Kosten- und Arbeitsaufwand erweist sich die Stallhaltung außerdem als deutlich effizienter.
  • Insbesondere aber auch die Tierkontrollen sind bei der Weidehaltung stark erschwert und die Gesundheit der Tiere gefährdet. Auf der Weide kommen sie vermehrt mit Parasiten in Kontakt, so dass die Seuchengefahr steigt. Die in der Kälberzucht eingesetzten domestizierten Rassen bevorzugen einen trockenen Unterstand.
  • Eine Alternative zur Stallhaltung ist die sogenannte Mutterkuhhaltung, bei der die Tiere bei ihrer Mutter bleiben. Jedoch kosten die entsprechenden Fleischstücke auf dem Markt etwa das Dreifache.

 


  • Natürlich! Gelegenheiten gibt es zum Beispiel beim jährlich stattfindenden Tag des offenen Hofes. Oder Sie melden sich bei uns und wir finden einen Bauern in Ihrer Nähe, um einen Besichtigungstermin zu verabreden. Schreiben Sie uns einfach!

  • Der Landwirt oder einer seiner Mitarbeiter sieht mindestens zweimal täglich nach dem Befinden der Kälber. Dabei kontrolliert er unter anderem auch die Funktionsfähigkeit der technischen Anlagen, insbesondere der Wasserversorgung.
  • Grundsätzlich ist der Landwirt immer bei der Fütterung dabei, um zu beobachten, wie die Kälber saufen und fressen, denn trotz der technischen Entwicklungen in der Stallhaltung sind Wissen und Erfahrung unersetzlich in der Aufzucht und Pflege der Tiere. So werden etwa die Hälfte aller Kälber in Deutschland auch noch immer manuell gefüttert. Aufzucht & Haltung

  • Gülle ist ein wertvoller Dünger – vor allem, wenn man bedenkt, dass die Alternative in Gegenden mit Nährstoffmangel mineralischer Dünger auf Erdölbasis ist. Sie wird von unseren Züchtern sowohl für betriebseigene als auch -fremde Flächen genutzt.
  • Das Ausmaß der Düngung richtet sich dabei nach der Düngeverordnung. Je nach Pflanze und Kultur wird jährlich eine Düngebilanz erstellt, die sich an die gesetzlichen Bedingungen hält.

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