Häufige Fragen

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Tiergesundheit

  • In der Regel erhalten die Kälber eine Schutzimpfung mit einem sogenannten Rindergrippekomplex. Die Grippeschutzimpfungen halten nicht nur die Kälber gesund, sondern helfen auch, den Einsatz von Antibiotika und anderen Arzneimitteln zu vermeiden.

  • Tiere können ebenso wie Menschen erkranken. Ein krankes Kalb muss versorgt werden und in diesem Sinne ist der Einsatz von Arzneimitteln auch Teil des Tierschutzes. Dabei wird jedoch versucht, so wenig Medikamente wie möglich einzusetzen.

  • Die Kontrollgemeinschaft Deutsches Kalbfleisch ist unter anderem gegründet worden, um einen Einsatz von Hormonen ausschließen zu können. Im Gegensatz zu den Verhältnissen in den USA ist der Einsatz von Hormonen als Masthilfsmittel in der EU grundsätzlich verboten.

  • In allen Ställen, in denen Jungtiere aus verschiedenen Betrieben zusammengeführt werden, ist manchmal der gezielte Einsatz von Antibiotika zum Schutz der Tiere notwendig.
  • In der Regel gelangen die Kälber im Alter von drei bis sechs Wochen vom Geburtsbetrieb auf den Mastbetrieb, manchmal mit einem Zwischenstopp bei einem Viehhändler. Dort ebenso wie im neuen Betrieb kommen sie in Kontakt mit Erregern aus den verschiedensten anderen Betrieben. Das Immunsystem ist zu diesem Zeitpunkt noch zu wenig entwickelt, um resistent zu sein. Aus diesem Grund sind oft prophylaktische Maßnahmen gegen eine Ausbreitung von Krankheiten erforderlich.
  • Antibiotika können nur bei Einzeltieren nach Untersuchung und Gutachten durch einen Tierarzt zum Einsatz kommen, wenn ein Kalb eindeutig erkrankt ist.
  • Grundsätzlich wird immer ein minimierter Antibiotikaeinsatz angestrebt – Sollte der Einsatz von Arzneimitteln notwendig sein, sind meistens vor der Schlachtung von Kälbern gesetzliche Wartezeiten einzuhalten.
  • Medikamente werden nie leichtfertig eingesetzt und kommen auch als leistungsfördernde Mittel nicht in Frage. Tierschutz

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