Gebaut für die Zukunft – moderne Kälberhaltung in Niedersachsen
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KEINE ANTIBIOTIKAPROPHYLAXE
Die Kälber bekommen bei Hackmanns nach dem Einstallen entgegen vielen Medienberichten, kein Antibiotikum zur Prophylaxe. Allerdings sagt der Landwirt: „Oft erkranken Einzeltiere knapp eine Woche nach Ankunft. Dann verabreiche ich ihnen nach Absprache mit meinem Tierarzt Antibiotikum zur Metaphylaxe.“ Das Problem liegt in seinen Augen im Crowding, fast jedes Kalb kommt von einem anderen Herkunftsbetrieb. „Das macht uns fast unmöglich, die Kälber ganz ohne Behandlung durch die Mast zu bekommen.“ Wenn alle Kälber fit sind, impft der Tierarzt sie intranasal gegen Grippe. In der ersten Woche nach Ankunft verabreicht der Mäster ihnen außerdem ein Parasitenmittel zum Aufgießen. Bevor Hackmann seine Kälber nach vier Wochen aus dem Vor- in das Endmastabteil umstallt, zieht sein Tierarzt von jedem Tier eine Blutprobe.